Einbruchschutz: Minimieren Sie das Risiko eines Einbruchs

Einbruchschutz: Minimieren Sie das Risiko eines Einbruchs

Ob im Privathaus, in gewerblich genutzten Immobilien oder in der Industrie: Einbruchschutz ist wichtig. Gemäss polizeilicher Kriminalstatistik (PKS) 2025 wurden in der Schweiz 34’755 Einbruchdiebstähle registriert – ein Anstieg von rund 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mehrere Kantone, darunter Zürich, St. Gallen und Freiburg, reagieren mit gezielten Kampagnen gegen die saisonale Zunahme von Dämmerungseinbrüchen im Herbst. Speziell bei Privatpersonen sind Einbrüche zudem häufig Ursache grosser Verunsicherung im Alltag.

Warum ist Einbruchschutz so wichtig?

Das umfasst eine ausführliche Sicherheitsberatung

Ein effizienter Einbruchschutz sichert nicht nur finanzielle Werte ab. Vor allem bedeutet er ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit für die Bewohner eines Hauses. Die meisten Einbrecher sehen von einem Versuch ab, wenn sie eine sichtbare Alarmanlage oder Überwachungskameras wahrnehmen. Derartige Schutzmassnahmen dienen also nicht nur der Verhinderung bereits stattfindender Einbrüche, sondern bieten auch präventiven Schutz.

Auch wenn die Präsenz von Kameras und Alarmsystemen potenzielle Täter nicht von vornherein abschreckt, hilft die Technik: Lässt eine Alarmanlage bei ihrer Aktivierung ein klares akustisches Signal hören, geben die meisten Einbrecher ihr Tun auf. Videoaufzeichnungen per Kamera helfen zudem den Strafverfolgungsbehörden, die Täter aufzuspüren.

Darüber hinaus spielt der Einbruchschutz eine Rolle bei der Aushandlung von Versicherungstarifen: Hausratversicherungen, die typischerweise auch Einbruchsschäden abdecken, bieten oft günstigere Tarife für Haushalte mit Alarmschutz. Denn die Schäden in geschützten Häusern fallen im Durchschnitt erheblich geringer aus als in solchen ohne Schutz. Einbruchschutzsysteme lassen sich zudem sinnvoll mit weiteren Alarmsystemen kombinieren – vor allem Rauch- und Feuermelder können direkt mit der zentralen Alarmüberwachung gekoppelt werden.

Wie funktioniert eine Alarmanlage?

Eine Alarmanlage besteht typischerweise aus vier Einheiten:

  • Sensoren – erkennen Bewegung, Glasbruch oder das Öffnen von Türen und Fenstern.
  • Zentrale – das Herzstück der Anlage: Hier werden die Sensordaten verarbeitet und der Signalgeber ausgelöst.
  • Signalgeber – löst den akustischen Alarm aus oder benachrichtigt still den Eigentümer bzw. die Polizei.
  • Bedienelemente – Tastenfeld, Fernbedienung oder RFID-Chip, mit denen sich die Anlage scharf- und unscharfstellen lässt.

Neben dem lauten, sofort hörbaren Alarm gibt es auch die Möglichkeit des stillen Alarms: Dabei ertönt kein akustisches Signal, stattdessen wird nur der Eigentümer oder direkt die Polizei benachrichtigt – so lässt sich ein Einbrecher unter Umständen auf frischer Tat stellen.

Was bedeutet Einbruchschutz in Hinsicht auf das eigene Verhalten?

Moderne Alarmsysteme können eine ganze Menge leisten. Trotzdem ist Ihr Haus immer nur so sicher, wie Sie es selbst gestalten. Gerade beim Einbruchschutz hängt viel vom eigenen Verhalten ab.

Checkliste: Bevor Sie das Haus verlassen

Secured Key

Wenn jemand wirklich in ein Gebäude einbrechen will, kann ihn kaum etwas vollständig aufhalten. Das Einzige, was Sie tun können, ist, es potenziellen Einbrechern so schwer wie möglich zu machen. Gehen Sie vor dem Verlassen des Hauses diese Checkliste durch:

  • Sind alle Fenster geschlossen? Gekippte Fenster gelten als offene Fenster.
  • Sind alle Aussentüren abgeschlossen und nicht nur zugezogen?
  • Ist der Briefkasten geleert? Ein überlaufender Briefkasten deutet auf Abwesenheit hin.
  • Sind alle Einstiegshilfen wie Leitern, Gartenmöbel oder Mülltonnen weggeräumt?
  • Haben Sie Ihren Schlüssel dabei? Verstecken Sie ihn nie unter der Fussmatte oder im Blumentopf – das sind die ersten Orte, an denen Einbrecher suchen.
  • Sind Alarmanlage und Sensoren eingeschaltet?

Was können Nachbarn beim Einbruchschutz tun?

Nachbarschaftshilfe beim Einbruchschutz

Einbrecher wollen auf keinen Fall erwischt werden. Aufmerksame Nachbarn sind deshalb mindestens ebenso wichtig wie Technik. Besonders bei längerer Abwesenheit lohnt es sich, Nachbarn um Folgendes zu bitten:

  • Den Briefkasten täglich leeren.
  • Hin und wieder die Rollläden bewegen und das Licht betätigen – alternativ helfen Zeitschaltuhren.
  • Pflanzen giessen, den Rasen mähen oder den Gehsteig fegen – sichtbare Verwahrlosung deutet auf ein leerstehendes Grundstück hin.
  • Bei Verdächtigem sofort Sie und/oder die Polizei informieren.

Umgekehrt sollten Sie Ihren Nachbarn dieselbe Aufmerksamkeit während deren Abwesenheit schenken.

Das Einbruchsrisiko technisch verringern

Neben der Installation von Alarmsystemen gibt es weitere Massnahmen zum Schutz Ihrer Immobilie – etwa die Erneuerung veralteter Schlösser. Moderne Schliesssysteme zu überwinden, kostet Zeit, und Gelegenheitseinbrecher geben Einbruchsversuche meist nach wenigen Minuten auf.

Achten Sie auch auf höher gelegene Fenster: Mehr als die Hälfte aller Einbrüche findet über ein höher gelegenes Stockwerk statt, etwa über Balkone, die sich über Mülltonnen, Carports oder Bäume erreichen lassen. Um Fenster zu schützen, eignen sich abschliessbare Fenstergriffe oder Glasbruchmelder mit akustischer Alarmfunktion.

Den grössten Schutz bieten Alarm- und Überwachungsanlagen – gleichermassen für private Einfamilienhäuser, Mehrparteienhäuser und gewerblich genutzte Immobilien. Wir bieten nicht nur moderne, kabellose Alarmsysteme und deren Installation an, sondern beraten Sie im Vorfeld eingehend, damit Ihre Immobilie genau so abgesichert wird, wie es sinnvoll ist – auch bei begrenztem Budget.

Welche technischen Lösungen für den Einbruchschutz gibt es?

Technische Lösungen für Einbruchschutz

Am weitesten verbreitet sind kombinierte Kamera- und Alarmsysteme. Die Planung eines möglichst engmaschigen Sensornetzes erfordert dabei eine gewisse Expertise – besonders neuralgische Punkte wie Kellerfenster, Gartentüren und andere Nebeneingänge müssen gezielt abgesichert werden.

Kameras sind vor allem im Eingangsbereich von Mehrparteienhäusern und im gewerblichen Bereich verbreitet. Aber auch für kleinere Wohnungen oder Einparteienhäuser gibt es sinnvolle Einzelkomponenten – etwa Sensoren, die Balkontüren, Fenster oder die Wohnungstür sichern. Unsere Systeme sind modular aufgebaut, sodass Sie Ihr Sicherheitssystem flexibel zusammenstellen und bei Bedarf später erweitern können.

Wir vermarkten und verbauen grundsätzlich kabellose Alarmsysteme. Sowohl die Kommunikation der Systemkomponenten untereinander als auch die Signalübertragung nach aussen findet ohne Kabel statt – für die Datenübertragung an eine Überwachungszentrale wird stattdessen das Mobilfunknetz verwendet. Das macht das System weniger fehleranfällig und die Installation einfacher als bei älteren, kabelgebundenen Anlagen.

Wer darf was einbauen? Einbruchschutz zur Miete

Mieterinnen und Mieter können nicht einfach das Haus umbauen, um sich gegen Einbruch zu schützen. Neuen, sicheren Türen oder einem feuerfesten Safe müssen Vermieter zustimmen, da diese Investitionen in fremdes Eigentum darstellen. Äussern jedoch mehrere oder alle Mietparteien den Wunsch nach solchen Massnahmen, übernehmen manche Vermieter die Kosten – einen rechtlichen Anspruch darauf gibt es allerdings nicht.

Bei Alarmanlagen gilt: Anlagen, die die Aussenhaut des Gebäudes sichern, sind Sache des Vermieters, da sie sich nicht ohne bauliche Massnahmen anbringen lassen. Alarmanlagen, die Bewegungen innerhalb der eigenen Wohnung registrieren, können Mieterinnen und Mieter dagegen in ihren eigenen Räumen selbst anbringen.

Regelmässige Wartung für mehr Sicherheit

Wartung von Sicherheitssystemen

Neben der Nutzung zuverlässiger Komponenten spielt die regelmässige Wartung Ihres Sicherheitssystems eine zentrale Rolle für seine Funktionstüchtigkeit. Insbesondere batteriegestützte Komponenten müssen turnusmässig geprüft werden. In den vergangenen Jahren ist in der Schweiz vor allem die Erneuerung der Funktechnik in alten Sicherheitssystemen wichtig geworden: Viele ältere Alarmanlagen kommunizieren noch über den 2G-Funkstandard (GSM), der von Schweizer Mobilfunk-Providern zunehmend abgeschaltet wird. Bei vielen Anlagen genügt es, die betroffenen Teilkomponenten auszutauschen – wir beraten Sie gerne im Detail und übernehmen die Modernisierung für Sie.

Mehr als Einbruchschutz: Alarmsysteme schützen Leib und Leben

Alarmsysteme werden heute nicht nur mit Glasbruchsensoren und Bewegungsmeldern ausgestattet. Rauchmelder, Gassensoren, Feuermelder und Wassersensoren gehören ebenso dazu – Einbruch und Vandalismus sind schliesslich nicht die einzigen Gefahren, die einem Eigenheim drohen. Da die Alarmsysteme der Secur Sicherheitstechnik AG modular aufgebaut sind, lassen sich diese Sensoren jederzeit unkompliziert integrieren.

Wir beraten Sie gerne

Haben Sie Fragen zum Einbruchschutz, der von uns angebotenen Sicherheitstechnik oder unserem Unternehmen? Dann melden Sie sich gerne telefonisch, per E-Mail oder über das Kontaktformular bei uns. Unser Team beantwortet all Ihre Fragen zum Thema Sicherheit – transparent und ohne Markenbindung, seit unserer Gründung im Jahr 1985.